• Joachim Materna & Ellen Kuhn

Verkannt und unterschätzt – WESTERN AUSTRALIA


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Australien definiert sich für viele über die weltberühmten Sehenswürdigkeiten. Entsprechend sah auch unsere Bucket List aus, bevor wir zum ersten Mal unseren Fuß auf die rote, weil stark eisenhaltige Erde des Kontinents Down Under gesetzt hatten: Sydney inklusive Harbor Bridge, Opera House und Bondi Beach, Melbourne mit Great Ocean Road, Great Barrier Reef mit Whitsundays, Uluru/Ayers Rock und ein bißchen Outback.

Nachdem „das Gröbste“ erst einmal „abgearbeitet“ und unser Reisesinn vielleicht auch allgemein geschärft und verfeinert war, kam das ein oder andere Special hinzu: Blue Mountains, Tasmanien, The Grampians, Daintree, Cape Tribulation, Hunter Valley, Fraser Island.

Steckt man die entsprechenden „Wish“- oder „Done“-Fähnchen irgendwann in eine Karte Australiens, fällt unweigerlich eines sofort ins Auge - die Verteilung ist absolut rechtslastig, soll heißen, alle Spots liegen im Osten, Süden oder Südosten, ein versprengter Wimpel flattert in der Kontinent-Mitte einsam im imaginären Wind. Oho, ertappt! Sieht bei Ihnen genauso aus…!?!

Aber diese Favoritenliste änderte sich schlagartig, als wir zum ersten Mal Western Australia besuchten.

Ok, liegt dem Namen nach wohl im Westen, aber „So What“? Ist da jemand? Und wenn ja, wo?

Als wir uns nochmal die Karte des Kontinents hernahmen und nach dem Bundesstaat Western Australia suchten, waren wir maximal verblüfft. Da schien irgendjemand im Vermessungsbüro Australiens kurz vor Feierabend keine Geduld mehr beim Staatenverteilen gehabt zu haben und zog mit seinem Lineal ungefähr drei Querfinger links von Ayers Rock (je nach Karte und Finger auch mehr oder weniger) einfach eine senkrechte Linie von Nord nach Süd und nannte alles, was westlich davon lag, „Western Australia“. Macht was draus, ich kann mich nicht um alles kümmern. Und ging zum Barbecue am Beach.

Da nimmt dieser Bundesstaat - dank obiger durchdachter und ausgefeilter geometrischer Glanzleistung - mehr als ein Drittel ganz Australiens ein und kam dennoch auf unserer Wunschliste nicht vor…? Die Neugier war geweckt.

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Da wir immer auf der Suche nach Wärme sind, wurden unsere Sympathien zusätzlich angetriggert, als wir die Wetterbedingungen der Hauptstadt Perth studierten. Unser klimatischer Stichwort-Scanner schlug an: Perth genießt ein angenehmes Mittelmeerklima mit langen, heißen Sommermonaten (Dezember bis Februar) und milden, kühleren Wintermonaten (Juni bis August) und hat mit im Durchschnitt acht Stunden pro Tag mehr Sonnenscheindauer als jede andere australische Stadt. Heiß ist für uns selbst eigentlich grundsätzlich kein Problem, sondern ein Wohlfühlfaktor. Aber wird es dem Durchschnittsbürger in Perth im Sommer mit weit über dreißig und weiter ins Landesinnere sogar über vierzig Grad doch einmal zu drückend, ruft er/sie den Arzt, und zwar einen ganz speziellen. Fast regelmässig wird die Stadt wie auch die übrige Küste abends durch Meereswinde gekühlt, die von Fremantle aus nach Osten blasen und Erleichterung für alle Hitze- und Kreislaufgeplagten bringen. Man nennt diesen Wind deshalb liebevoll Fremantle Doctor. Hilfe ohne Versichertenkarte.

In den ersten Tagen machten wir in Perth allerdings eine Erfahrung gegenteiliger Art, aber durchaus etwas für Australien absolut Typisches. Obwohl sich viele dies nicht vorstellen können, hat auch Australien einen Winter, in dem die Temperaturen zum Beispiel in Melbourne und Sydney zwischen Ende Mai und Anfang September auf fünf bis zehn Grad heruntergehen können. Der Australier/die Australierin tut jedoch das ganze Jahr hindurch so, als gäbe es diese Temperaturbereiche überhaupt nicht und nihiliert sie mit stoischer Konsequenz. Kurze Hosen und Flipflops sind die Ganzjahres-Standardbekleidung, Heizungen werden in den dünnwandigen Häusern und Wohnungen als vernachlässigbare Luuxusausstattung für Weicheier angesehen. Isolation ist ein soziales Gruppenphänomen und keine Klimatechnik.

Auch im australischen Frühjahr und Herbst kann es immer mal wieder kurzfristig zu einem Luftmassen-Einstrom aus der aus unserer Sicht viel zu nahen Antarktis im Süden kommen mit entsprechendem Temperatursturz. So ereilte es auch uns in den ersten Tagen in Western Australia, was uns das völlige Unverständnis unserer Vermieter einbrachte, als wir bei australisch „angenehmen“ sechs bis acht Grad im Jogging-Outfit plus Bademantel unter unserer Bettdecke bibberten.

Aber all das ist kein Beklagen, nein, das sind Erfahrungen, die immer und überall dazu gehören und die wir auf ihre Art auch lieben. Und der Rest dessen, was sonst noch kam, bestätigte, dass unser Instinkt für Perth und die unendlich spannende Landschaft südlich und nördlich davon absolut richtig war.

Unendlich bezieht sich in Western Australia nicht nur auf das Adjektiv spannend, sondern auch auf die Distanzen. Von Broome im Norden trennten uns in Perth lockere 2.340 Kilometer. Die 24 Stunden im Auto war uns dieser Ausflug dann irgendwie doch nicht wert. Aber darum geht es uns auch nie.

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Das Leben in Perth zu geniessen, für ein paar Wochen mitten unter den Einheimischen zu leben, in ein paar Lokalen bei Frühstück und Lunch mit einem herzlich „Hello“ oder eher „Hi guys, how are you today?“ begrüßt zu werden und ein paar Geschichten über die Freuden und Sorgen der Menschen mitzubekommen, war und ist uns überall wichtiger als jeder Haken hinter einer Sehenswürdigkeit. Oder im nächstgelegenen Park Fußball zu spielen. Oder gemeinsam gebannt zu beobachten, wie die Buschfeuer im Süden drohten die Stadt einzukesseln und mit all den Menschen anzupacken, um die Fenster und Türen gegen den alles durchdringenden Rauch und Qualm abzudichten. Oder festzustellen, dass der Fremantle Doctor auch seine Kehrseite haben kann, wenn man gegen diesen starken Wind von Perth nach Fremantle mit dem Rad unterwegs ist (vielleicht war es auch ein vom „Doctor“ verordnetes Fitness-Training). Oder Rasen-Minigolf zu spielen, während Kängurus kreuz und quer über die Bahnen hüpften (was zumindest einem von zwei Konkurrenten als willkommene Entschuldigung für unerklärliche Leistungsschwankungen diente). Oder beim Australia Day mitten unter den Australiern unterschiedlichster Herkunft zu sitzen, das Feuerwerk in diesem Multikulti-Umfeld zu geniessen und mit Menschen über die unterschiedlichen Konnotationen dieses Tages zu sprechen.

Es ist kein Zufall, dass Perth bereits mehrmals als eine der lebenswertesten Städte der Welt ausgezeichnet wurde. Perth hat einen ganz besonderen Flair, dem man sich nicht entziehen kann. Warum auch? Die Stadt hat trotz seiner etwas mehr als zwei Millionen Einwohner eine angenehme Größe, lebt eine Mischung aus aufstrebender, moderner City und immer noch spürbaren Pionierzeiten. Die Lage am Swan River wurde städteplanerisch perfekt genutzt, sodass sich über Kilometer die Chance ergibt, am parkähnlich gestalteten Ufer entlang zu spazieren, zu joggen oder zu radeln und dabei den Seglern und Ruderern zuzuschauen. Ganz automatisch stellt sich da eine entspannte Freizeitstimmung ein. Die Vororte der Stadt sind teilweise sogar von Sandstränden gesäumt. Also Platz und Gelegenheit genug für des Australiers Lieblingsbeschäftigung - dem Barbecue mit Familie und Freunden.

Doch damit nicht genug der Liebeserklärung. In sehr gut erreichbaren Distanzen (nicht nur nach australischem Selbstverständnis, sondern auch für Europäer, die eine Fahrt von Stuttgart an den Bodensee als „Once-in-a-Lifetime-Event“ ansehen) reihen sich nach Süden wie nach Norden wie eine Perlenkette eine Vielzahl traumhafter Sandstrände auf, deren gelber Sand in vollendeter Harmonie mit den wechselnden Blau- und Türkis-Tönen des Meeres jeden impressionistischen Maler erblassen ließen. In den Orten in Küstennähe oder entlang der Fahrtroute laden diverse Lokale und Restaurants mit teilweiser einfacher, oft aber auch hervorragender Menüauswahl ein, wenn einem der Sinn vielleicht doch eher nach Verwöhnprogramm statt nach Do-it-yourself-Grillen steht. So ganz nebenbei haben sich über die letzten Jahre auch in Perth selbst eine ganze Anzahl an Restaurants angesiedelt, die den internationalen Vergleich in der Sparte Gehobene Küche nicht zu scheuen brauchen.

Nach etwas mehr als vier Wochen fiel uns der Abschied schwer. Im Vorfeld waren es eher unbestimmte und instinktive Gründe, die uns veranlassten, uns ein paar Wochen auf Perth einzulassen. Aber am Ende waren da viele Gründe, um uns in diese City voller Charme und in ihr faszinierendes Umfeld, dieses kleine Stück Western Australia, zu verlieben. Und ganz sicher zurückzukommen.

Ideen für AKTIVITÄTEN in und ab Perth

  • Perth:

  • Segway Tour: Sehr bequeme und in fast jedem Alter sofort erlernbare Form, die City, den Uferbereich des Swan Rivers und diverse Parks auf zwei Rädern zu erkunden, inklusive Panorama-Blick vom Kings Park aus über die Stadt, den Fluß sowie das Central Business District (CBD) mit seiner Handvoll Wolkenkratzern. Nebenbei ist der Kings Park einer der größten Stadtparks der Welt, sogar größer als der Central Park in New York.

  • Street Art Tour: Wenn man durch die Stadt spaziert, kommt man gar nicht umhin, über eines oder mehrere dieser farbenfrohen Wandgemälde zu stolpern und von dieser Straßenkunst fasziniert zu sein. Sie verleihen der Stadt und ihren Straßen permanent neue Lebendigkeit. Einige der Arbeiten sind ephemer, das heißt, sie überdauern nur kurze Zeit, bevor sie wieder übermalt oder durch etwas Neues ersetzt werden. Nicht zuletzt durch diese hochkarätigen Graffiti-Malereien, darunter Werke einiger der besten Straßenkünstler der Welt, hat die Stadt in den letzten Jahren internationale Aufmerksamkeit erlangt,.

  • Restaurant-Beispiele mit durchweg gehobener Küche (Reservierung empfohlen): Matilda Bay Food & Wine, C.Restaurant in the Sky, Balthazar, Wildflower im Como the Treasury.

  • Fremantle:

  • Ob mit dem Auto, dem Schiff oder mit dem Rad - auf den etwa 20 Kilometern von Perth nach Fremantle ist bereits der Weg ein Erlebnis. Freo, wie man Fremantle auch gerne lässig nennt, ist nicht nur eines der kulturellen Zentren von Perth. Hier gibt es viele Gebäude von historischem Interesse im australischen Sinne, sowie viele Restaurants, Cafés und eine hübsche Wasserfront. Eine ganz eigene Atmosphäre herrscht in den Fremantle Markets, einer Halle mit unzähligen Ständen, deren Angebot von frischem Gemüse und Obst bis hin zu Kleidung und Accessoires reicht.

  • Swan Valley:

  • Der Swan River mündet etwa 15 Kilometer südwestlich von Fremantle in den Indischen Ozean. Etwa 20 km nordöstlich von Perth beginnt ein Weinanbaugebiet, das nicht nur wegen seines Weines, sondern auch wegen seines landschaftlichen Reizes sehenswert ist. Es erstreckt sich weitere ca. 20 km flussaufwärts und umfasst ca. 300 Hektar Fläche. Chenin Blanc wird am häufigsten angebaut. Shiraz und Merlot dominieren bei den roten Rebsorten. Gutes Essen und Trinken werden im Swan Valley ohne Zweifel ganz groß geschrieben.

  • Margaret River:

  • Die Margaret River-Region liegt drei Autostunden von Perth in südlicher Richtung, weshalb sich bei diesem Trip auch schon einmal ein paar Übernachtungen vor Ort lohnen. Das kleine Städtchen selbst hat sich einen kolonialen Charme erhalten, der sowohl junge Backpacker und Nomaden, aber auch Reisende mit Liebe zum historischen Chic anzieht. Obwohl die Region nur weniger als drei Prozent des australischen Weins erzeugt, steht sie für mehr als ein Fünftel von Australiens Premium-Weinen. In vielen Kellereien kann man die Winzer persönlich kennenlernen, direkt vom Fass kosten und vielleicht auch eine eigene Flasche Wein mischen. Margaret River ist außerdem die Heimat einer Reihe von Craft-Brauereien und Destillerien. Die Region ist nicht nur für ihre Weine, Biere und Spirituosen bekannt, sondern auch für ihre Surfstrände am Indischen Ozean, für Mountainbiking auf Sand, Schotter- und Felsstrecken sowie alten Forstwegen und auch für Kajakfahren den Fluss hinauf. Liebhaber von Höhlen schwören auf diese Gegend, weil sich hier die längsten Stalaktiten finden, die weltweit in für Touristen zugänglichen Höhlen zu sehen sind. Wer zu den wirklich unermüdlichen Autofahrern gehört, kann von Margret River aus noch lächerliche 870 km weiter bis Esperance fahren. Hier an der Südküste finden sich weitere Traumstrände, aber davon gab es zwischen Perth und Margaret River bereits so viele, dass wir uns oft fragten, warum manche Menschen für solche Strände unbedingt in die Südsee fliegen.

  • Pinnacles im Nambung Nationalpark:

  • Die Pinnacles waren selbst den meisten Australiern bis 1967 unbekannt. Erst als das Wüstengebiet zum Reservat und später mit zwei angrenzenden Reservaten zum Nambung-Nationalpark zusammengefasst wurde, erlangte es mehr Aufmerksamkeit. Obwohl der Park nur etwa zwei Autostunden nördlich von Perth liegt, kommt er auch heute noch eher selten auf den To-Do-Listen der ausländischen Besucher vor. Der Nationalpark liegt in einem Dünensystem, das die früheren Küstenlinien des Indischen Ozeans ausmachte. Küstennah finden sich als erste Linie imposante Wanderdünen, bestehend aus weißem, kalkreichen Sand. Weiter ins Landesinnere finden sich bereits mehr verfestigtem Quarzsand-Hügeln. Die dritte, älteste und am weitesten vom Meer entfernte Dünenlinie sind die Bassendean woodlands. Auf dem an Silizium reichen Sand wachsen strauchhohe Banksia und Tuarts, eine kleinwüchsige Eukalyptus-Art. Hauptattraktion des Nationalparks sind aber die bis zu vier Meter hohen verwitterten Kalksteinsäulen, die „Pinnacles“. Der Park ist deshalb auch unter dem Namen Pinnacles Desert bekannt, eine Wüste, welche aber nur einen vier Quadratkilometer kleinen Teil des Nationalparks ausmacht. Auch bei diesem Trip ist die Fahrt bereits eine Augenweide, wenn links und rechts der Strasse die meterhohen Dünen emporragen und man sich zur eigenen Beruhigung vergegenwärtigt, dass die durchschnittliche Wandergeschwindigkeit einer Düne in dieser Region nur bei etwa drei bis fünf Metern pro Jahr liegt (im Vergleich zu mancher Sahara-Düne, die bis zu 200 Meter pro Jahr wandern), was allerdings - sollte eine der Dünen bei ihrer Wanderung Fußgängerampel und Zebrastreifen zur Überquerung der einzigen Nord-Süd-Straße nutzen wollen - zu nicht unerheblichen Wartezeiten führen könnte.

  • Rottnest Island:

  • Spätestens seit Roger Federers Selfie mit einem Quokka rückte diese Insel in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. „Oh wie süß!“ schallte es fast unisono um den Erdball. Aber der Reihe nach. Rottnest Island, von den Aborigines der Noongar Wadjemup genannt, ist eine kleine Insel in der Nähe von Perth vor der Küste des australischen Bundesstaates Western Australia. Das Eiland liegt 18 Kilometer westlich von Fremantle. Man kann die Insel leicht mit dem Schiff von Perth oder Fremantle aus erreichen, morgens hin, spätnachmittags zurück. Empfehlenswert ist es, direkt ein Fähr- und Fahrardkombi-Ticket zu buchen, da sich die verkehrsarme Insel herrlich fürs Radfahren eignet und man sich auf zwei Rädern an einem Tag einen guten Eindruck verschaffen kann. Viele Buchten und Strände laden zum Sonnen, Baden, Schnorcheln oder einfach zum Faulenzen ein. Auf dem Rad muss man aufpassen, dass man die kleinen Quokkas am Wegrand nicht übersieht, aber andererseits tun die possierlichen Mini-Känguruhs genau das, was alle Tiere tun - sie finden sich dort ein, wo es was zu fressen gibt, also in der Nähe von Picknickplätzen und Imbissständen. Was sie so berühmt gemacht hat, ist ihre Mimik, die immer so erscheint, als wenn sie gerade grinsen oder lachen. Also genau so wie Roger Federer. Aber Achtung. Quokkas sind nach wie vor wilde Tiere, die man mit dem nötigen Abstand und Respekt behandeln sollte.


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